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In dieser Folge erklärt die Höchste Meisterin Ching Hai, dass sowohl der Herr Jesus Christus (Vegetarier) als auch Lord Buddha (Veganer) erleuchtete Meister waren, die Erleuchtung lehrten, wobei die Essenz dieselbe war. Aufgrund unterschiedlicher Umstände, u. a. die längere Lehrperiode und die Aufzeichnungen über die Erfahrungen der Schüler von Lord Buddha verfügt der Buddhismus jedoch über einen reichhaltigeren Schatz an Lehren als das Christentum.(Darf ich Ihnen nun die Höchste Meisterin Ching Hai vorstellen. Meisterin Ching Hai, vielen Dank.)Wir haben nie so „viele“ Zuhörer wie in Amerika. Es sind wahrlich sehr wenige Menschen. Ein so spärliches Publikum sind wir gar nicht gewöhnt. Aber egal. Trotzdem herzlich willkommen, und wir schaffen es gemeinsam. Es macht nichts, wenn so wenige Menschen kommen. Der Vortrag geht weiter, und er wird den Menschen auch nach dem heutigen Tag noch nützen. Einige der Vorträge, die in meinen Büchern abgedruckt sind, wurden manchmal sogar nur vor fünf oder sechs engen Schülern gehalten, nicht vor einem großen Publikum, und sie kommen danach vielen Menschen zugute. Sie sind also nur ein Vorwand für mich, etwas zu sagen.Sehen Sie, einige meiner Vorträge, die in den Büchern abgedruckt sind, richten sich eigentlich nicht an ein großes Publikum, sondern an einige meiner sogenannten Schüler, wenn ich sie denn Schüler nennen darf. Ich weiß nicht, wie man diese Menschen sonst nennen soll. Meine Freunde oder Mitstreiter. In der menschlichen Sprache gibt es viele Begriffe für viele Dinge. Es macht mich verlegen, sie Schüler zu nennen, aber ich weiß nicht, ob es einen anderen Namen gibt. Also schreiben diese sogenannten Schüler alle meine Vorträge mit, die nur für sie bestimmt sind – für die fortgeschrittenen Geister unter den Menschen – sie schreiben sie mit und bringen sie an die Öffentlichkeit. Und manchmal verursacht das bei mir viel Wirbel und Probleme. Denn manchmal kann man das, was man zu einer Person sagen kann, nicht zu einer anderen Person sagen. Zum Beispiel diese Dinge, die Doktor Mai gerade erwähnte – das galt eigentlich nur für ihn allein, denn er war es, der all diese Fragen gestellt hat. Aber egal, da er es Ihnen bereits mitgeteilt hat, halte ich mich ebenfalls daran und mache das Beste daraus.Sehen Sie, das sind Fragen, die sich eher an den Einzelnen richten, z. B., wie sehen die Wechselbeziehungen zwischen den Religionen aus? Und was bedeuten all diese Sprüche der früheren Meister? Was ist ihre wahre Bedeutung? Aber jeder sollte auch über diese Fragen nachdenken, nicht nur Doktor Nguyen oder ich selbst oder nur eine kleine Gruppe Menschen. Da diese Themen oder Fragen jedoch zu kontrovers sind, zögere ich manchmal, [sie] in der Öffentlichkeit zu erörtern, und spreche nur mit denen darüber, die sich wirklich für solche Dinge interessieren. Wenn ich also vor einem christlichen Publikum spreche, rede ich meist nur über das Christentum und verwende christliche Begriffe. Und wenn ich vor einer Gruppe von Aulacesen (Vietnamesen) oder Chinesen oder so spreche, spreche ich lieber nur über den Buddhismus. Wenn ich also eine hinduistische Gruppe träfe, würde ich natürlich über den Hinduismus sprechen.Vielleicht frage ich Sie also: Was möchten Sie heute hören? Gibt es etwas Bestimmtes? (Erleuchtung.) Erleuchtung? Erleuchtung kann man eigentlich nicht „hören“; man muss [sie] erleben. Nun, wir brauchen ein wenig Zeit, um die Atmosphäre aufzuwärmen. Seien Sie also bitte geduldig. Gehen Sie auch nicht mitten im Vortrag hinaus, damit Sie nicht nur den halben Eindruck mitnehmen. Und dann klammert man sich vielleicht an die letzten Sätze und gewinnt einen falschen Eindruck vom Redner. Was wir hören, sollten wir als Ganzes betrachten, dann können wir die Wirkung des Vortrags verstehen. Ich stelle fest, dass manche Leute manchmal nur ein oder zwei Sätze hören, die sehr provokativ klingen, und sagen: „Jetzt reicht‘s. Das gefällt mir nicht.“ Und dann gingen sie hinaus, ohne zu wissen, was danach gesagt wird.Nun, ja bitte! (In einigen Gedanken aus „Auf Messers Schneide“ heißt es, dass es einfach ist, in den Bergen ein heiliger Mann zu sein; aber das wurde in dem Roman eigentlich nicht beantwortet. Glauben Sie… dass die Umgebung wichtig ist?) Ja. (Was die Spiritualität betrifft.)Ich verstehe. Sie haben meine eigene Schülern gehört. Sie sind Ingenieure, manche von ihnen sind Ärzte, Mediziner und Arbeiter oder Taxifahrer, sie haben viele verschiedene gesellschaftliche Positionen. Und in ihrem Alltag arbeiten sie und praktizieren auch. Was mich betrifft, so war ich Nonne und habe das Wanderleben nur sehr kurze Zeit genossen. Mein Schicksal ist es nicht, das Nonnenleben in Muße, in den Bergen oder lange Zeit im Kloster genießen zu können. Wie Sie also sehen, mische ich mich, so wie ich jetzt bin, unter alle möglichen Menschen und führe ein sehr aktives Leben. Ich war in vielen Ländern, habe mit vielen Menschen gesprochen und habe täglich Kontakt zu verschiedenen Menschen.Manchmal braucht man einfach die Berge – manchmal nur, um den Geist zu erfrischen, den Körper zu erneuern, neue Energie zu sammeln. Und dann muss man wieder hinausgehen und geben. Deshalb ist es im Grunde egal, ob man Mönch ist oder nicht.“ Als Weltliche sollten wir gelegentlich in die Berge, in ein Kloster oder zur Wohnstätte unseres Meisters gehen, um etwas Ruhe und Stille zu üben und uns zu erholen, aber dürfen dann nicht immer dortbleiben. Es gibt also keinen Unterschied.Kommen wir nun zu etwas, das ich Ihnen erzählen möchte. Das Thema, über das ich heute zu Ihnen sprechen möchte, ist: „Was ist der Unterschied zwischen Buddhismus und Christentum?“Wo ich auch hingehe, sage ich den Menschen: „Es gibt keinen Unterschied zwischen Buddhismus und Christentum.“ Im Prinzip gibt es keinen, aber ein gewisser Unterschied ist vorhanden. Nun, im Grunde genommen gab es keinen Unterschied, wenn der Herr Jesus und der Buddha über Erleuchtung sprachen. Aber wenn man buddhistische Sutras liest, gibt es viele Unterschiede. Der Buddhismus bietet einen reichhaltigeren Schatz. Das ist alles.Hätte der Herr Jesus Christus länger als nur dreieinhalb Jahre leben dürfen, hätte er uns vielleicht von vielen sogenannten Existenzebenen erzählt – vielen Stufen der Verwirklichung, so wie der Buddha es tat. Das ist also der Unterschied zwischen Christentum und Buddhismus. Das Christentum hat nur eine Bibel, aber ich habe nicht gesagt, dass das Christentum nicht die Essenz in sich trägt. Die Essenz ist hervorragend, und alles ist darin enthalten. Manche Menschen interessieren sich jedoch für das Studium des Buddhismus, weil die die buddhistischen Schriften so umfangreich sind – sie umfassen so viele verschiedene Erfahrungsbereiche und innere Erleuchtungen, auf die Jesus keine Zeit hatte, einzugehen.Viele Menschen haben dies also missverstanden und glauben, dass der Herr Jesus keine so hohe Verwirk- lichung erlangt habe wie der Buddha. Denn der Buddha hat viele verschiedene Bewusstseinsebenen durchlaufen und ist daher auf viele sogenannte Innere Existenzebenen gestoßen. Und er berichtete seinen Schülern davon. Auch einige Schüler des Buddha besuchten diese Existenzebenen und schrieben ihre Erfahrungen nieder. Daher verfügen wir über einen sehr reichen Schatz an buddhistischen Sutras, während wir im Christentum aufgrund der damals vorherrschenden Verfolgung und auch der kurzen Lebenszeit des Herrn Jesus nicht viele Aufzeichnungen über die Errungenschaften seiner Schüler und des Meisters haben.Nun gehe ich auf eins der buddhistischen Sutras ein, das eine der inneren Erfahrungen der Schüler des Buddha beschreibt. Dieses Sutra heißt „Amitabha-Buddha-Sutra“.Das Sutra des Amitabha-Buddha. Sutra bedeutet „Schrift“. In dieser buddhistischen Schrift wird die Erfahrung einer der Schülerinnen des Buddha beschrieben. Die Schülerin war eine indische Königin, doch kam ins Gefängnis. Und als sie im Gefängnis war, sehnte sie sich sehr danach, ihren Meister zu sehen, das war der Buddha – der Shakyamuni-Buddha aus Indien. Als sie sich so intensiv nach ihm sehnte, erschien ihr der Meister. Der Meister erschien nicht in einem physischen Körper, sondern in einer Lichtform des Körpers, was wir einen Lichtkörper oder Manifestationskörper nennen.Manifestation. Manifestationskörper. Jeder Meister, der eine sehr hohe Stufe der Verwirklichung erreicht hat, kann gleichzeitig viele Körper manifestieren, um seinen Schülern an verschiedenen Orten zu erscheinen.Photo Caption: „Wahre Liebe kann alltägliche Hindernisse überwinden“











